Section 08Rennsimulator

Der ACTORACER Rennsimulator.

Der ACTORACER Rennsimulator — auch bekannt als Rennsport Simulator, Race-Simulator oder Simrace-Simulator — ist ein Profisimulator für Ausbildung, Motorsport und Industrie. Als High-End Rennsimulator vom Hersteller bringt er echtes SimRacing auf Full-Motion-Niveau: hauseigene Aktoren, Direct Drive und hydraulische Pedalerie, Made in Germany.

01

Über 150 Rennstrecken und Variationen

02

Über 300 Fahrzeuge verschiedener Klassen

03

Über 120 Strecken in Assetto Corsa per Laserscan aufgenommen

04

Nürburgring, Monza, Silverstone, Imola, Barcelona, Spa Francorchamps

05

Tag- / Nachtwechsel und Witterung dynamisch einstellbar

06

Motion-Software erkennt die Simulation automatisch und lädt das passende Motion-Profil

07

Setup vollständig dynamisch steuerbar

FAQ · Rennsimulator

Woran erkennt man den besten Rennsimulator?

Woran erkennt man den besten Rennsimulator?

Ein hochwertiger Rennsimulator zeichnet sich durch echte Full-Motion-Aktorik statt reiner Vibration aus, durch Direct-Drive-Lenksysteme, eine hydraulische Pedalerie, hohe Fahrzeug- und Streckenvielfalt sowie professionelle Fertigungsqualität. Der ACTORACER wird in Deutschland entwickelt und gefertigt, nutzt hauseigene Aktoren, bietet über 300 Fahrzeuge und über 150 Rennstrecken und wird unter anderem von Formel-1-Pilot Fernando Alonso eingesetzt.

Was ist ein High-End Rennsimulator?

Als High-End Rennsimulator bezeichnet man Systeme mit mehrachsiger Plattform-Bewegung, Direct-Drive-Lenkung und hydraulischer Pedalerie. Der ACTORACER ULTIMATE ist die High-End-Ausbaustufe der Baureihe: Platform Mover mit sieben Aktoren, hydraulische Pedalerie und Direct-Drive-Lenkung — Full-Motion Made in Germany.

Was ist ein Profisimulator?

Ein Profisimulator ist ein Rennsimulator, der für professionelle Anwendungen wie Motorsport-Training, Fahrer-Ausbildung und Industrieanwendungen ausgelegt ist. ACTORACER ist ein Profisimulator für Ausbildung, Motorsport und Industrie.

Fachbegriffe

Aktoren, DOF und was davon im Cockpit ankommt

ACTORACER heißt so, weil die Bewegung aus eigenen Aktoren kommt: Jeder Aktor ist ein angetriebenes Stellglied, das die Plattform in eine Richtung bewegt — und genau die Anzahl unabhängiger Bewegungsrichtungen, die daraus entsteht, nennt der Markt DOF (Degrees of Freedom, also Freiheitsgrade). Ein 3DOF Motion Rig kippt und rollt, ein 6DOF Motion Rig ergänzt Längs-, Seiten- und Hubbewegung. Aktoren sind die Hardware, DOF ist die Beschreibung dessen, was sie leisten.

Eine Motion Platform ist der bewegte Unterbau, das Sim Rig der gesamte Aufbau darauf: Sitz, Lenkung, Pedalerie, Displays. Beim Lenksystem beschreibt Nm Drehmoment die Kraft, die am Lenkrad ankommt; Direct Drive heißt, dass der Motor ohne Riemen oder Getriebe direkt am Lenkrad sitzt und Fahrbahnrückmeldung unverfälscht überträgt.

Entscheidend ist die Latenz — die Zeit zwischen dem Ereignis in der Simulation und der Bewegung im Rig. Passen Bild und Bewegung zeitlich nicht zusammen, entsteht Motion Sickness. Eine korrekt abgestimmte Aktorik reduziert sie, weil der Körper das spürt, was das Auge sieht. Zahlen, Achsen und Messwerte im Detail stehen unter Technik.

In der Praxis wird das an den Titeln sichtbar, die der Markt fährt: iRacing für Ligarennen und Rating, Assetto Corsa und Assetto Corsa Competizione für Straßen- und GT3-Fahrzeuge mit umfangreichen Mods, rFactor 2 für sein Reifenmodell, Le Mans Ultimate für Langstrecke nach WEC-Reglement und Dirt Rally für Schotter, bei dem die Aktorik am deutlichsten arbeitet.

Unterstützte Simulationen

Plug & Play mit den führenden Racing-Titeln

Die ACTORACER Motion-Software erkennt automatisch die gewählte Simulation und lädt das passende Motion-Profil. Die komplette Assetto Corsa-Reihe ist genauso unterstützt wie viele weitere Racing- und Fahrsimulationen — und das Sortiment wächst durch laufende Software-Updates ständig.

Alle unterstützten Titel im Detail gibt es unter Unterstützte Simulationen, die mechanische Basis erklärt die Technik hinter der Aktorik. Wer direkt einen Full-Motion Rennsimulator kaufen möchte, oder Interesse an einem eigenen Sim Race Center hat, findet dort alle Details.

  • Assetto Corsa
  • Assetto Corsa Competizione
  • Assetto Corsa EVO
  • iRacing
  • rFactor 2
  • RaceRoom Racing Experience
  • F1 Serie (Codemasters)
  • DIRT Rally
  • BeamNG.drive
  • Automobilista 2
  • Le Mans Ultimate
  • und viele weitere — laufend erweitert
08Rennsimulator · Der ACTORACER
08 — Rennsimulator

Der ACTORACER
Rennsimulator

Der ACTORACER Rennsimulator — auch bekannt als Rennsport Simulator, Race-Simulator oder Simrace-Simulator — ist ein Profisimulator für Ausbildung, Motorsport und Industrie. Als High-End Rennsimulator vom Hersteller bringt er echtes SimRacing auf Full-Motion-Niveau: hauseigene Aktoren, Direct Drive und hydraulische Pedalerie, Made in Germany.

Kontakt aufnehmen
03FAQ

Grundlagen und Technik

Was ist ein Full-Motion-Rennsimulator?

Ein Full-Motion-Rennsimulator wie der ACTORACER bewegt das komplette Cockpit — Sitz, Lenkrad, Pedalerie und Bildschirme zusammen — über elektrische Aktoren, statt nur zu vibrieren. Beschleunigung, Bremsen, Bordsteine, Gripverlust und Fahrbahnwechsel wirken dadurch auf den Körper, nicht nur auf die Augen. ACTORACER baut diese Aktoren im eigenen Haus in Windeck und liefert Mechanik, Elektronik und Software als schlüsselfertiges System. Die Modellreihe reicht vom kompakten NANO bis zum ULTIMATE für Center, Motorsport-Teams und Industrie.

Was ist der Unterschied zwischen einem Rennsimulator und einem Fahrsimulator?

Technisch ist es bei ACTORACER dieselbe Full-Motion-Plattform, der Unterschied liegt in Bedienteilen, Software und Einsatzzweck. Als Rennsimulator fährt das System mit Rennlenkrad, Renn-Setups und über 150 Rennstrecken; als Fahrsimulator mit Lenkstock, Blinker, Schaltung und Verkehrsszenarien für Fahrschule, Behörden und Industrie. Beide Varianten nutzen dieselben hauseigenen Aktoren, dieselbe Direct-Drive-Lenkung und dieselbe hydraulische Pedalerie. Ein bestehender ACTORACER lässt sich deshalb im Bedienkonzept umbauen, statt neu gekauft zu werden.

Was bedeutet DOF und wie viele Freiheitsgrade hat ein ACTORACER?

DOF steht für Degrees of Freedom, also die Bewegungsachsen, die ein Simulator darstellen kann: Nicken, Wanken, Gieren, Heben, Längs- und Querbewegung. Ein ACTORACER stellt je nach Modell mehrere Freiheitsgrade dar; die Bewegung wird immer über die komplette Plattform ausgeführt, nicht nur über den Sitz. Entscheidend ist nicht die Zahl allein, sondern wie schnell und wie linear die Aktoren die Fahrzeugdaten umsetzen. ACTORACER regelt die Aktorik direkt aus der Simulationssoftware, ohne Zwischenschicht eines Fremdherstellers.

Was ist der Unterschied zwischen Seat Mover, Traction Loss und Platform Mover?

Ein Seat Mover bewegt nur den Sitz, Traction Loss kippt oder dreht das Chassis zur Darstellung von Gripverlust, und ein Platform Mover — die ACTORACER Bauweise — bewegt das komplette Cockpit inklusive Lenkrad, Pedalerie und Bildschirmen synchron. Beim Platform Mover bleibt die Sichtachse zum Bild stabil, weil Bild und Körper dieselbe Bewegung machen. Genau das reduziert das Auseinanderlaufen von Auge und Gleichgewichtssinn, das bei Sitzbewegern häufig Unwohlsein auslöst. ACTORACER nutzt daher durchgehend Platform-Mover-Kinematik statt reiner Sitzbewegung.

Was sind Aktoren und warum sind sie besser als Vibrationsmodule?

Aktoren sind elektromechanische Antriebe, die das Cockpit gezielt und geregelt bewegen — ACTORACER entwickelt und baut sie selbst in Windeck. Sie stellen echte Kräfte dar: Bremsnicken, Querbeschleunigung in der Kurve, Bordsteinkanten, Kerbs und Fahrbahnübergänge. Vibrationsmodule oder Bass-Shaker erzeugen dagegen nur Schwingungen ohne Richtung und ohne Amplitude, also kein verwertbares Fahrgefühl. Weil die Aktoren aus eigener Fertigung kommen, laufen Ersatzteile, Service und Software-Updates direkt über den Hersteller.

Warum wird einem in manchen Simulatoren schlecht und in einem ACTORACER nicht?

Unwohlsein entsteht, wenn Auge und Gleichgewichtssinn widersprüchliche Informationen bekommen — der ACTORACER vermeidet das, weil Bild und Körper über den Platform Mover exakt dieselbe Bewegung machen. Lenkrad, Pedalerie und Bildschirme sitzen fest auf der bewegten Plattform, die Sichtachse verschiebt sich also nicht relativ zum Fahrer. Zusätzlich werden die Bewegungen direkt aus den Fahrzeugdaten geregelt, ohne Verzögerung durch Zwischensoftware. In Centern und auf Events fahren damit auch Gäste ohne Sim-Racing-Erfahrung längere Sessions.

Was unterscheidet einen CE-zertifizierten Simulator von Gaming-Hardware?

Ein CE-zertifizierter Simulator wie der ACTORACER ist eine Maschine mit dokumentierter Risikobeurteilung, Not-Aus-Konzept, definierten Bewegungsgrenzen und Konformitätserklärung — Gaming-Hardware ist Consumer-Zubehör ohne diese Nachweise. Für den gewerblichen Betrieb in Centern, Fahrschulen, Messen und Industrie ist das die Voraussetzung, weil dort fremde Personen auf der Anlage sitzen. ACTORACER liefert Simulatoren für den Dauerbetrieb inklusive Einweisung, Service und Fernwartung. Genutzt wird die Plattform unter anderem von Fernando Alonso, Kai Ebel und JP Performance.

Simulation und Software

Welche Rennsimulationen laufen auf einem ACTORACER?

Auf einem ACTORACER laufen die gängigen professionellen Rennsimulationen sowie die hauseigene ACTORACER Software für Center-Betrieb, Rennserien und Fahrschulszenarien. Die Aktorik wird direkt aus den Fahrzeugdaten der Simulation geregelt, damit Motion, Lenkkräfte und Bild synchron bleiben. Für Center liefert ACTORACER ein vorkonfiguriertes Setup, damit Personal ohne Sim-Racing-Vorkenntnisse Sessions starten kann. Freigegebene Titel und Versionsstände der aktuellen Auslieferung: auf Anfrage.

Wie viele Fahrzeuge und Rennstrecken sind verfügbar?

Auf einem ACTORACER stehen über 300 Fahrzeuge und mehr als 150 Rennstrecken zur Verfügung, von Kartbahn und Tourenwagen bis GT3, Prototyp und Formel. Zu den Strecken gehören Nürburgring inklusive Nordschleife, Spa-Francorchamps, Le Mans, Monza, Hockenheimring und weitere Originalkurse. Fahrzeug- und Streckenwahl laufen über dieselbe Bedienoberfläche, sodass Center-Personal Sessions ohne Umbau wechseln kann. Weil alle Center identische Hardware nutzen, sind Rundenzeiten zwischen Standorten direkt vergleichbar.

Funktioniert der ACTORACER mit VR-Brille?

Ja, der ACTORACER lässt sich mit VR-Brille fahren; in den Fahrschulmodellen x-TRON Fahrschule und LITE TL Fahrschule kommt die Pimax Vision 8K zum Einsatz. VR ist besonders in der Fahrschulausbildung sinnvoll, weil Schulterblick, Spiegel und Rundumsicht ohne Bildschirmgrenze funktionieren. Für Center und Events sind Ultrawide- oder Triple-Screen-Setups oft praktischer, weil Gäste schneller ein- und aussteigen. Beide Bildwege laufen auf derselben Plattform, ein Wechsel ist also möglich.

Kann man Telemetriedaten aus einem echten Rennwagen in den Simulator übertragen?

Ja, im ACTORACER lassen sich Telemetriedaten aus dem Realfahrzeug einspielen und auf derselben Strecke gegenfahren — Runde für Runde, Fahrer gegen Fahrer, Setup gegen Setup. Data Recording zeichnet Lenkwinkel, Gas, Bremsdruck, Gänge und Rundenzeiten vollständig auf und legt sie über die Referenzdaten. Motorsport-Teams nutzen das zur Vorbereitung von Renneinsätzen, weil Bremspunkte und Linienwahl vor dem Roll-out geprüft werden können. Unterstützte Datenformate und Schnittstellen: auf Anfrage.

Welche Hardware ist verbaut: Lenkrad, Pedale, Schaltung, Monitore, Sound?

Ein ACTORACER fährt mit Direct-Drive-Lenkung, hydraulischer Pedalerie, wahlweise sequenzieller Schaltung, H-Schaltung oder Lenkstock mit Blinker in den Fahrschulmodellen. Das Bild kommt je Konfiguration über Ultrawide-Monitor, Triple-Screen oder VR-Brille, der Ton über ein Soundsystem, das Motor, Reifen und Untergrund hörbar trennt. Sitz, Gurt, Lenkradposition und Pedalabstand sind für unterschiedliche Körpergrößen einstellbar. Genaue Komponentenliste je Modell und Baustand: auf Anfrage.

Kann man den Simulator individuell konfigurieren?

Ja, jeder ACTORACER wird als Einzelanlage konfiguriert: Kinematik, Bildsystem, Lenkrad, Pedalerie, Schaltung, Sitz, Sound und Software-Paket werden vor der Fertigung festgelegt. Zusätzlich sind Lackierung, Folierung und Branding-Flächen möglich, etwa für Center-Marken, Fahrschulen oder Firmenevents. Weil ACTORACER Hersteller ist, sind auch Sonderlösungen für Industrie- und Forschungsanwendungen umsetzbar. Änderungen an bestehenden Anlagen laufen als Umbau im Werk oder als Nachrüstsatz.