Section 07Driving school simulator

Driving school simulator mit Full Motion.

Ein Fahrschulsimulator, der sich bewegt: Der ACTORACER ist ein Fahrsimulator für die Fahrschule mit echter Aktorik statt Vibration. Hier steht alles, was eine Fahrschule vor der Entscheidung wissen muss — Leistung, Anrechenbarkeit, Kosten, Leasing, Platzbedarf und Ablauf.

01 · Grundlagen

Was ein Fahrschulsimulator leistet

Ein Fahrschulsimulator bringt die Situationen in den Unterrichtsraum, die auf der Straße selten, teuer oder gefährlich sind: Nachtfahrt, Nebel, Aquaplaning, Glätte, plötzlich bremsende Fahrzeuge, Wildwechsel. Fahrschüler üben Sitzposition, Spiegel, Schulterblick, Kupplung und Bremsdosierung so lange, bis die Abläufe sitzen — ohne Prüfungsdruck und ohne Verkehr, der mitwartet.

Der Fahrsimulator für die Ausbildung ersetzt keine Fahrstunde. Er verkürzt die Lernkurve davor: Wer die Bedienung schon kennt, hat in der ersten echten Fahrstunde Kapazität für den Verkehr. Fahrten lassen sich aufzeichnen und gemeinsam mit dem Fahrlehrer auswerten.

02 · Technology

Full Motion gegenüber statischen Systemen

Ein statisches System zeigt Bewegung nur auf dem Bildschirm. Der Körper bleibt still, das Gehirn bekommt widersprüchliche Signale — genau das erzeugt Unbehagen und Motion Sickness. Ein Full-Motion-Fahrschulsimulator bewegt den ganzen Aufbau: Die hauseigenen Aktoren erzeugen die Freiheitsgrade (DOF), über die Nick-, Wank- und Gierbewegungen sowie Hub abgebildet werden. Bremsen drückt nach vorn, Beschleunigen in den Sitz, ein Bordstein ist im Rücken zu spüren.

Der sachliche Vergleich steht ausführlich unter Full Motion vs. static simulator, die Mechanik dahinter unter technology behind the actuators.

03 · Training

Anrechenbarkeit in der Ausbildung

Simulatorstunden sind kein Ersatz für die gesetzlich vorgeschriebenen Sonderfahrten. Was der Simulator übernimmt, sind die Grundfahraufgaben und die Übungsanteile davor: Anfahren, Schalten, Blickführung, Gefahrenlehre, Verhalten bei schlechter Sicht. Der Umfang, den eine Fahrschule anrechnet, wird mit der zuständigen Behörde und dem Ausbildungsplan abgestimmt — wir liefern die technische Dokumentation, die dafür gebraucht wird, und beraten aus der Praxis der Fahrschulen, die den Simulator bereits einsetzen.

04 · Economic efficiency

Wirtschaftlichkeit für die Fahrschule

Der Simulator arbeitet, während das Fahrschulauto steht. Ein Rechenbeispiel, mit den eigenen Zahlen nachzurechnen: Eine Fahrschule gibt 20 Simulatoreinheiten pro Woche. Bei 45 Minuten pro Einheit entstehen 15 Stunden Ausbildungszeit, für die kein Fahrzeug, kein Kraftstoff und keine Verschleißkosten anfallen. Das Fahrzeug bleibt gleichzeitig frei für Sonderfahrten, die sich besser abrechnen lassen.

Dazu kommt der Effekt, der schwer zu beziffern und leicht zu beobachten ist: Fahrschüler, die vorbereitet in die erste Fahrstunde kommen, brauchen weniger Wiederholungen — und Fahrschulen, die als erste in der Region modernisieren, werden weiterempfohlen. Konkrete Konditionen rechnen wir pro Fahrschule; Leasingraten und Kaufpreise nennen wir auf Anfrage.

05 · Voraussetzungen

Platzbedarf und technische Voraussetzungen

Für einen Full-Motion-Aufbau reicht in der Regel eine freie Fläche ab rund 2,5 × 3 Metern mit etwas Bewegungsraum darüber; die kompakten Modelle kommen mit weniger aus. Gebraucht werden ein normaler 230-V-Anschluss, ein tragfähiger, ebener Boden und ein Raum, in dem eine Ausbildungseinheit ungestört stattfinden kann. Netzwerk ist nur für Updates und Auswertung nötig, nicht für den Betrieb.

Welches Modell in welchen Raum passt, zeigt der Model comparison.

06 · Finanzierung

Kauf, Leasing und Finanzierung

Den Fahrschulsimulator gibt es zum Kauf, im Leasing oder in der Langzeitmiete. Leasing ist für Fahrschulen der häufigste Weg: feste monatliche Rate, planbar, ohne dass Kapital gebunden wird. Wer erst testen möchte, mietet für eine Saison. Alle Varianten laufen direkt über den Hersteller — Details unter Kauf und Leasing and Long-term rental.

07 · Ablauf

Ablauf von Anfrage bis Inbetriebnahme

  1. Anfrage mit Standort, Raumsituation und gewünschtem Ausbildungsumfang.
  2. Beratungsgespräch und Modellempfehlung, auf Wunsch Probefahrt in einem Center.
  3. Angebot mit Kauf-, Leasing- oder Mietvariante.
  4. Fertigung in Deutschland, inklusive Konfiguration der Fahrschulsoftware.
  5. Lieferung, Aufbau und Einweisung der Fahrlehrer vor Ort.
  6. Betreuung, Software-Updates und Service über die gesamte Laufzeit.

Startpunkt ist die Anfrage für Fahrschulen. Wer den Simulator zuerst erleben will, findet die Standorte in der Center Overview.

07FAQ · Driving school simulator

Driving school

Is a driving simulator permitted and creditable in driver training?

In Germany a driving simulator is an approved training tool in driving schools and is used for basic manoeuvres, hazard perception and traffic situations. It does not replace the legally required special drives, but it shortens the time learners need in real traffic for the basics. The ACTORACER driving-school simulator runs a steering column with indicators, pedals and a gearshift, so learners use the same controls as in the school car. Current legal status and creditability per state and country: on request.

How much does a driving-school simulator cost?

An ACTORACER driving-school simulator sits in the mid five-figure euro range, depending on the model (LITE TL Fahrschule or x-TRON Fahrschule), the display system and the software package. Driving schools usually acquire it on a lease so the instalment is covered by lesson revenue rather than equity. Delivery, installation, training for the instructor team and remote maintenance for software and control are included. Binding prices and lease rates for the current configuration: on request.

What is the business case for a driving simulator in a driving school?

A driving simulator raises a driving school's training capacity, because the basics are taught indoors while the school car is out on the road at the same time. It never drops out because of weather, traffic or a garage appointment, and it uses no fuel. Learners can repeat critical situations such as hill starts, night driving or ice as often as needed, which makes real-traffic lessons more efficient. Robust calculation per school size and lesson price: on request.

Why full motion instead of a static driving-school simulator?

A full-motion driving-school simulator conveys forces a static one cannot: brake dive, lateral acceleration, weight transfer and the onset of a slide. Learners therefore learn to judge speed and grip physically instead of reading them off a screen. Because the ACTORACER moves the whole platform, including pedals and screens, image and body sensation stay in sync and discomfort is reduced. Static systems train procedures; full motion also trains driving feel.

How much space does a driving-school simulator need?

An ACTORACER driving-school simulator fits into an ordinary theory room; required footprint and ceiling height for LITE TL Fahrschule and x-TRON Fahrschule: on request. A safety zone is kept clear around the platform, because the cockpit moves during operation. You need a level, load-bearing floor, a power outlet and, for VR operation, a place to store the Pimax Vision 8K. ACTORACER checks the room before delivery from a floor plan and photos.

Can a driving-school simulator be leased?

Yes — driving schools regularly lease the ACTORACER driving-school simulator; purchase and long-term rental are alternatives. With a lease the school pays a monthly instalment while the simulator generates training hours from day one. ACTORACER provides the quotation, technical specification and delivery date for the leasing company, plus on-site installation and training. Terms, instalments and residual values depend on model and creditworthiness: on request.