Fahrschulen konkurrieren in einem Radius von 10 bis 20 Kilometern um dieselben Fahrschüler — und aus Sicht eines 17-Jährigen und seiner Eltern sehen die Angebote gleich aus: Theorie, Fahrstunden, Prüfung, ähnliche Preise. Die Entscheidung fällt über Empfehlungen, Nähe und den Eindruck der ersten Anfrage. In diesem Markt gewinnt, wer einen Grund liefert, über ihn zu sprechen.
Ein Fahrsimulator, der sich bewegt, ist ein solcher Grund. Nicht, weil er ein Gerät ist, sondern weil er ein Versprechen sichtbar macht: Hier wird anders ausgebildet. Fahrschüler, die im Simulator ihre erste Vollbremsung gespürt haben, erzählen das in der Schule. Eltern, die sehen, dass Glätte und Wildwechsel geübt werden, fühlen sich sicherer. Und die lokale Presse berichtet über den ersten Full-Motion-Simulator im Landkreis — kostenlos.