Section 07Fahrschulsimulator

Platzbedarf und technische Voraussetzungen für einen Fahrschulsimulator

Ein Fahrschulsimulator von ACTORACER braucht eine Stellfläche von etwa 1 × 2,1 Metern (LITE TL, 170 kg) bis 1,2 × 2,2 Metern (x-TRON, 400 kg), dazu rund 60 cm Bewegungs- und Zugangsraum, eine normale 230-V-Schuko-Steckdose und einen ebenen, tragfähigen Boden — mehr Voraussetzungen gibt es nicht. Diese Seite listet alle Zahlen pro Modell, damit eine Fahrschule den Aufstellort schon vor der Anfrage prüfen kann.

01 · Maße

Maße und Gewicht pro Modell

Abmessungen und Gewicht der ACTORACER Fahrschulsimulatoren
ModellBreiteHöheLängeGewichtLeistung
LITE TL Fahrschule87 cm115 cm210 cm170 kg0,75 kW
x-TRON Fahrschule112 cm178 bis 198 cm220 cm400 kg1,3 kW

Die Höhe der x-TRON variiert, weil die geschlossene Karosserie eine höhenverstellbare Monitorhalterung trägt. Beide Modelle passen unter eine Standard-Raumhöhe von 2,50 Metern; für die x-TRON mit Triple-Monitor sollten 2,30 Meter freie Höhe eingeplant werden. Die Maße der weiteren Modelle stehen im Modellvergleich.

02 · Raum

Stellfläche und Bewegungsraum

Zur reinen Grundfläche kommt Raum für die Bewegung der Aktoren, für den Einstieg und für die Fahrlehrerin oder den Fahrlehrer daneben. Als Planungsgröße hat sich bewährt:

  • LITE TL Fahrschule: Grundfläche 0,87 × 2,10 m, mit Bewegungs- und Zugangsraum rund 2,0 × 3,0 m, also etwa 6 m².
  • x-TRON Fahrschule: Grundfläche 1,12 × 2,20 m, mit Umlauf rund 2,5 × 3,2 m, also etwa 8 m².
  • Zusätzlich empfohlen: ein Tisch oder Stehplatz mit Bildschirm für die Nachbesprechung, etwa 2 m².

Ein Theorieraum, der zwischen den Unterrichtsblöcken frei ist, reicht in vielen Fahrschulen aus. Der Simulator sollte so stehen, dass Fahrschüler, die gerade nicht fahren, nicht direkt hinter dem Gerät sitzen — das lenkt ab und ist bei Bewegung nicht sicher. Wer den Simulator sichtbar im Empfangsbereich aufstellt, wählt die x-TRON mit geschlossener Karosserie.

03 · Boden

Boden, Tragfähigkeit und Transportwege

Beide Modelle stehen auf einem eigenen Rahmen und benötigen keine Verankerung im Boden. Die Flächenlast liegt bei der x-TRON mit 400 kg auf rund 2,5 m² bei etwa 160 kg/m², bei der LITE TL bei rund 90 kg/m² — beides unterhalb der üblichen Nutzlast von Geschossdecken in Büro- und Gewerbebauten von 200 bis 500 kg/m². Ein ebener Boden ist wichtig: Fliesen, Estrich, PVC oder Laminat sind geeignet, dicke Teppiche dämpfen die Bewegung und sollten unter dem Gerät vermieden werden.

Für den Transportweg gilt: Die LITE TL passt komplett montiert durch eine Tür mit 90 cm lichter Breite und ist mit zwei Personen und einem Hubwagen zu bewegen. Die x-TRON wird in Baugruppen angeliefert; deshalb werden Zugangsweg, Türen und Aufzug vor der Lieferung gemeinsam geprüft. Für Obergeschosse sollte ein geeigneter Aufzug oder ein abgestimmter Transportweg vorhanden sein.

04 · Strom

Strom, Lärm und Netzwerk

Beide Simulatoren laufen an einer normalen 230-V-Schuko-Steckdose mit 16-A-Absicherung. Die Leistungsaufnahme liegt bei 0,75 kW (LITE TL) beziehungsweise 1,3 kW (x-TRON) im Betrieb; ein Starkstromanschluss ist nicht nötig. Empfohlen ist ein eigener Stromkreis, damit Kaffeemaschine oder Heizlüfter im selben Raum nicht die Sicherung auslösen.

Die Aktoren arbeiten elektrisch. Wie der Betriebsgeräuschpegel am vorgesehenen Aufstellort wahrgenommen wird, lässt sich bei der Raumplanung und einer Probefahrt beurteilen. Ein Netzwerkanschluss per LAN oder WLAN wird für Software-Updates, Fernwartung und die Übertragung aufgezeichneter Fahrten genutzt, ist für den laufenden Betrieb aber nicht erforderlich — der Simulator fährt auch offline.

05 · Sicht

Sichtsystem: Monitore oder VR

Für Fahrschulen liefern wir zwei Sichtsysteme. Das Triple-Monitor-Setup mit drei Bildschirmen deckt rund 180 Grad Sichtfeld ab, ist für Zuschauer und Fahrlehrer mitlesbar und braucht keine Eingewöhnung. Ein VR-Headset bietet volles Rundumsehen einschließlich Schulterblick und Blick in die Spiegel und ist für das Training der Blickführung überlegen; es erfordert eine kurze Eingewöhnung und Hygienemaßnahmen zwischen den Nutzern.

Viele Fahrschulen kombinieren beides: VR für den Fahrschüler, ein Monitor für den Fahrlehrer, der das Bild des Schülers sieht. Die Entscheidung hängt vom Einsatzschwerpunkt ab — bei Fahrangst-Kunden ist der Monitor der ruhigere Einstieg, beim Gefahrentraining bringt VR die größere Wirkung. Warum ein bewegtes Cockpit die VR-Nutzung überhaupt erst über längere Einheiten möglich macht, steht unter Übelkeit im Fahrsimulator vermeiden.

06 · Checkliste

Checkliste vor der Anfrage

  1. Raum mit mindestens 2,0 × 3,0 m (LITE TL) oder 2,5 × 3,2 m (x-TRON) freier Fläche und 2,30 m Höhe.
  2. Ebener, fester Boden; Geschossdecke mit üblicher Nutzlast.
  3. Zugangsweg: Tür mit 90 cm lichter Breite, bei Obergeschossen Aufzug oder Treppenbreite prüfen.
  4. 230-V-Schuko-Steckdose, möglichst eigener Stromkreis.
  5. Netzwerkanschluss oder WLAN für Updates und Fernwartung.
  6. Platz für einen Besprechungsplatz mit Bildschirm daneben.

Wer diese sechs Punkte mit der Anfrage schickt, bekommt eine Modellempfehlung ohne Rückfragen. Wie es danach weitergeht, steht unter Fahrschulsimulator kaufen; die Preisspanne der Modelle unter Kosten und Preise.

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FAQ

Häufige Fragen zu: Platzbedarf und Technik

Passt ein Fahrschulsimulator in einen normalen Theorieraum?

Ja. Die LITE TL Fahrschule braucht mit Bewegungsraum etwa 6 m², die x-TRON etwa 8 m². Ein Theorieraum von 25 bis 30 m² bietet Platz für den Simulator und weiterhin für Unterricht, wenn der Simulator an einer Stirnseite steht.

Braucht der Simulator einen Starkstromanschluss?

Nein. Beide Modelle laufen an einer normalen 230-V-Schuko-Steckdose mit 16 A. Die Leistungsaufnahme liegt zwischen 0,75 und 1,3 kW.

Kann der Simulator im ersten Stock ohne Aufzug aufgestellt werden?

Die LITE TL mit 170 kg lässt sich mit zwei bis drei Personen über eine normale Treppe transportieren. Für die x-TRON mit 400 kg sollten ein Lastenaufzug oder ein ebenerdiger Zugang vorhanden sein; sie wird in Baugruppen angeliefert.

Wie laut ist ein Full-Motion-Fahrschulsimulator?

Im Betrieb entstehen Geräusche durch Aktoren und Simulationston. Der Ton lässt sich über Kopfhörer oder Lautsprecher regeln; ob zusätzliche Schalldämmung sinnvoll ist, hängt vom Aufstellraum ab.

Kontakt und Probefahrt

Erst fahren, dann entscheiden.

Jede Fahrschule kann den ACTORACER vor der Entscheidung selbst fahren: nach Terminabsprache im Showroom in Windeck oder in einem der Center in der Nähe. Wir beantworten Fragen zu Modell, Raum, Software und Konditionen direkt vom Hersteller.