Fahren lernt man über zwei Kanäle: Sehen und Fühlen. Wie stark man bremsen muss, wann das Heck leicht wird, wie schnell man eine Kurve fahren kann — das entscheidet im echten Auto nicht das Auge, sondern der Körper. Ein statisches System kann nur den ersten Kanal bedienen. Der Fahrschüler lernt Abläufe: Spiegel, Blinker, Schulterblick, Schalten. Das ist wertvoll und funktioniert auch ohne Bewegung.
Was ein statisches System nicht kann, ist Dosierung vermitteln. Der ADAC hat das in seiner Bewertung von Fahrschulsimulatoren so beschrieben: Weder Fliehkräfte noch Vibrationen beeinflussen das Fahrgefühl, der Fahrschüler entwickelt so kein Gefühl für die Geschwindigkeit. Ein Full-Motion-System schließt genau diese Lücke. Der Fahrschüler spürt Bremsen, Beschleunigen und Kurvenbewegungen körperlich und kann diese Rückmeldungen vor der Fahrt im Fahrschulwagen kennenlernen.